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Melker Hof (1)

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1252
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Letzte Änderung am 13.06.2014 durch Admin

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Melker Hof (1, Schottengasse 3-3A, Mölkersteig 4, Schreyvogelgasse 4). Einen Besitz des Stifts Melk vor dem Werdertor gab es möglicherweise schon im 13. Jahrhundert. (um 1252?). 1438 kaufte das Stift das in der Stadt gelegene Haus des Andre Dietram, das den Kern des heute noch existierenden Hofs in der Schottengasse bildete. 1510 wurde in dem von nun an Melker Hof genannten Gebäude eine Kapelle errichtet (Siehe Melkerhofkapelle). 1631 wurde das Haus des Wiener Bürgers und Gastgebs „Zum roten Hahn" in der Roßau, Andre Hans Räß, einbezogen und nach entsprechender Adaptierung mit einem größeren und einem kleineren Turm versehen. 1770 wurde unter Abt Urban das angrenzende, auf der Bastei gelegene Haus des Bäckers Michael Asperl angekauft und bis 1774 aus allen diesen Objekten von Baumeister Josef Gerl der nun bereits sehr ansehnliche Melker Hof geschaffen (Veränderung der Kapelle). Am 30. Juli 1862 zerstörte eine große Feuersbrunst den Dachstuhl des Hofs. Im Zuge der Instandsetzung wurde das Gebäude um ein viertes Stockwerk erhöht. Anschließend an den Melker Hof befindet sich ein 1892 errichtetes Gebäude; an diesem ist eine Gedenktafel angebracht, die daran erinnert, daß vor dem Haus der Schottenturm stand, der 1724 restauriert und 1832 abgebrochen wurde. Der Hof wurde am 10. September 1944 von Bomben schwer beschädigt (Genktafel im zweiten Hof für die Todesopfer). Kellerräumlichkeiten im nordwestlichen Teil des Hofs wurden von der Geschäftsinhaberin Dr. Gexi (Gesine) Tostmann bis 1992 denkmalpflegerisch restauriert und in ihr Lokal einbezogen (hier etablierte sie auch den Advent- und Weihnachtsbasar).

Literatur

  • Friedrich Reischl: Die Wiener Prälatenhöfe. Wien: Selbstverlag 1919. S. 49 ff.
  • Margarete Girardi: Wiener Höfe einst und jetzt. Wien: Müller 1947 (Beiträge zur Geschichte, Kultur- und Kunstgeschichte der Stadt Wien, 4). S. 138 f.
  • Felix Czeike: Wien. Innere Stadt. Kunst- und Kulturführer. Wien 1993. S. 154 f.
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs). S. 75
  • Emmerich Siegris: Alte Wiener Hauszeichen und Ladenschilder. Wien: Burgverlag 1924. Taf. 30
  • Hans Markl: Die Gedenktafeln Wiens. Wien: ABZ-Verlag 1949. S. 44
  • Renate Wagner-Rieger: Das Wiener Bürgerhaus des Barock und Klassizismus. Wien: Hollinek 1957 (Österreichische Heimat, 20). S. 75 f.
  • Eugen Messner: Die Innere Stadt Wien. Ein Beitrag zur Heimatkunde des I. Wiener Gemeindebezirkes. Wien: Österreichische Staatsdruckerei 1928. S. 133
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956. S. 394