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Hofstallgebäude: Unterschied zwischen den Versionen

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* Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 4: Profane Topographie nach den 21 Bezirken (2. - 21. Bezirk). Wien: Jugend & Volk 1958, S. 199
 
* Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 4: Profane Topographie nach den 21 Bezirken (2. - 21. Bezirk). Wien: Jugend & Volk 1958, S. 199
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Aktuelle Version vom 2. Juni 2017, 13:08 Uhr

Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1719
Jahr bis 1723
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach, Joseph Emanuel Johann Fischer von Erlach
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Letzte Änderung am 2.06.2017 durch Admin

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Hofstallgebäude (7, Messeplatz 1, Mariahilfer Straße 2-2a, Burggasse 1), am Rande des Glacis gegenüber der Hofburg, unter Karl VI. von Johann Bernhard Fischer von Erlach 1719 begonnen und von Joseph Emanuel Fischer von Erlach unter Veränderung des urspründlichen Plans 1723 vollendet. Das Hofstallgebäude bot Platz für 600 Pferde. 1815 und 1850-1854 wurde es durchgreifenden Umgestaltungen unterzogen und bedeutend erweitert (Trakt an der Mariahilfer Straße). 1853/1854 wurde der hintere Trakt, in dem sich unter anderem die Hofwagenburg, die Winterreitschule sowie die Hofjagd- und Gewehrkammer befanden, dazugebaut; die Pferdegruppe, die das Reitschulgebäude bekrönte, existiert nicht mehr. Das Hofstallgebäude enthielt bis 1918 neben der Hofwagenburg auch die Hofsattelkammer (Sammlung prachtvoller Karossen und Sättel des Hofs; Wagenburg (Schloß Schönbrunn). Die vor dem Gebäude stehende Statue des heiligen Johannes Nepomuk wurde 1760 aufgestellt und 1862 renoviert. Während der Belagerung Wiens durch die Franzosen im Mai 1809 wurde das Hofstallgebäude, von dem aus die Belagerer die Stadt beschossen, stark in Mitleidenschaft gezogen. Am 23. Juni 1809 spielte sich vor dem Hofstallgebäude jener Vorfall ab, der zur Erschießung des Bürgerwehroffiziers Peter Teil führte (im Zuge eines Volksauflaufs vor dem Gebäude, in dem damals österreichische Kriegsgefangene interniert waren). Am Abend des 13. März 1848 kam es vor den Stallungen zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Volk und Militär. Dasselbe wiederholte sich am 31. Oktober 1848, als einige Radikale beim Burgtor den Einmarsch der kaiserlichen Truppen zu verhindern versuchten, obwohl sich die Stadt bereits ergeben hatte. Nach dem Ersten Weltkrieg zog 1921 die Wiener Messe in das freigewordene Gebäude ein und benutzte es für die Veranstaltung der Frühjahrs- und Herbstmesse beziwhungsweise für Sondermessen („Messepalast"). In der nationalsozialistischen Ära wurden hier Großausstellungne veranstaltet (beispielsweise Sowjetparadies, 1941). 1946, 1958-1962 und 1967-1974 wurde vor dem Gebäude der Christkindlmarkt abgehalten (1947/1948 im Gebäude selbst); seit 1981 befindet sich im Trakt an der Mariahilfer Straße das Tabakmuseum der Austria Tabak AG. (Austria Tabakwerke). Im Dezember 1979 wurde zwischen dem Gebäude und der Lastenstraße eine Tiefgarage in Betrieb genommen. Seit den 80er Jahren werden Pläne diskutiert, das Gebäude unter Erhaltung des wichtigsten historischen Baubestands zu einem Museumsquartier umzugestalten.

Literatur

  • Albert Starzer: Zur Baugeschichte der Hofstallungen. In: Monatsblatt des Altertums-Vereines zu Wien. Wien: Alterthumsverein zu Wien 1884-1918. Band 7,1903, S. 10 f.
  • Thomas Zacharias: Joseph Emanuel Fischer von Erlach. Wien: Herold 1960, S. 77 f.
  • Falter. 1990
  • Wolfgang Mayer: Spittelberg. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 27), S. 35 f.
  • Hans Rotter: Neubau. Ein Heimatbuch des 7. Wiener Gemeindebezirkes. Wien: Dt. Verlag für Jugend und Volk 1925, S. 52 ff.
  • Elfriede Faber: Mariahilf und Neubau. Zaltbommel: Europäische Bibliothek 1989 (Wien in alten Ansichtskarten), Seite 104
  • Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser. (Photomechan. Wiedergabe [d. Ausg. v. 1895]). Cosenza: Brenner. Band 3,1967, S. 345 ff.
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst 14.11.1979 (Tiefgarage)
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 4: Profane Topographie nach den 21 Bezirken (2. - 21. Bezirk). Wien: Jugend & Volk 1958, S. 199

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