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Franz Melnitzky

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Personenname Melnitzky, Franz
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Wikidata
Geburtsdatum 13. November 1822
Geburtsort Schwanberg, Böhmen
Sterbedatum 1. Februar 1876
Sterbeort Wien
Beruf Bildhauer
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Siehe auch
Ressource Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Recherche
Letzte Änderung am 13.06.2014 durch Admin
Bestattungsdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
  • 4., Wiedner Hauptstraße 60 (Sterbeadresse)

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Melnitzky Franz, * 13. November 1822 Schwanberg, Böhmen, † 1. Februar 1876 Wien 4, Wiedner Hauptstraße 60, Bildhauer. Erhielt seine Ausbildung in Olmütz und Wien (bei Joseph Klieber), arbeitete vorübergehend bei Hanns Gasser, unternahm 1851 eine Studienreise nach Deutschland und richtete sich danach in Wien ein eigenes Atelier ein. Er übernahm die bildhauerische Ausgestaltung von Schulen (Rennweg, Wieden), arbeitete am Giebel von St. Stephan und an jenem des Kinskypalais mit, schuf das Heinrich-Jasomirgott-Denkmal (1867) für die damalige Elisabethbrücke (Elisabethbrückendenkmäler; heute 1, Rathausplatz), vier (von sechs) Skulpturen über den Säulen des Haupteingangs der Akademie der bildenden Künste (1; Allegorien der Architektur, Bildhauerkunst, Malerkunst und Graveurkunst), Balustradenstatuen sowie die Modelle für die 16 vergoldeten Karyatiden im „Goldenen Saal" des Musikvereinsgebäudes, die Gesimsstatuen des ehemaligen Erzherzog-Ludwig-Viktor-Palais (1; gemeinsam mit Josef Gasser), Reliefs für die Fassade des Österreichischen Museums für angewandte Kunst, die monumentalen Karyatiden am Wohnhaus 1. Graben 20 (Naglergasse 1), neugotische Querschiffaltäre in der Weißgerberkirche (3), Figuren für den Hochaltar der Arsenalkapelle (3), Bauplastik für die Elisabethkirche (4), eine Baldachinfigur (oberstes Geschoß einer Turmecke; hl. Katharina) für die Votivkirche (9), 4 Frauenfiguren für die Neuen Kliniken des AKH (9), allegorische Figuren (Technische Wissenschaft, Maschinenbau) über dem Portal des ehemaligen Direktionsgebäudes des Technologischen Gewerbemuseums (9), zwei männliche Figuren für das Miethaus 9, Wasagasse 2 (erbaut 1872/1873 von Heinrich Ferstel), die Figurengruppe auf der Attika des ehemaligen Harmonietheaters (9; erbaut 1865/1866 von Otto Wagner), die künstlerische Ausschmückung der (alten) Aspernbrücke (1863/1864) und der Maria-Theresien-Brücke (1872/1873; heute Augartenbrücke) sowie Grabdenkmäler. An nicht mehr bestehenden Gebäuden befanden sich die allegorischen Figuren der bedeutendsten durch die Nordwestbahn erreichbaren Städte an der Abfahrtsseite des Nordwestbahnhofs, Allegorien der Städte Wien, Budapest, Brünn und Prag über den Haupteingängen sowie die beiden Steingruppen Kunst-Wissenschaft und Handel-Industrie am Giebel des ehemaligen Ostbahnhofs, die Skulpturen am Giebel und im Hauptvestibül des Südbahnhofs und die Allegorie der die Armen aufnehmenden Vindobona in der Attika der Hauptfront des Bürgerversorgungshauses. Melnitzkygasse.

Literatur

  • Heribert Sturm: Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder. München: Oldenbourg 1974 - lfd.
  • Ulrich Thieme/Felix Becker [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig: Engelmann 1907-1950
  • Constant v. Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich, 60 Bände, 1856-1891, Register (1923)
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. 11 Bände. Wiesbaden: Steiner 1969-1981. Band 4, Register
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. 11 Bände. Wiesbaden: Steiner 1969-1981. Band 9/3, Register
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. 11 Bände. Wiesbaden: Steiner 1969-1981. Band 11, Register
  • Paul Kortz: Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung. Hg. vom Oesterreichischen Ingenieur und Architekten-Verein. Wien: Gerlach & Wiedling 1905. Band 1, 1905. Register
  • Paul Kortz: Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung. Hg. vom Oesterreichischen Ingenieur und Architekten-Verein. Wien: Gerlach & Wiedling 1905. Band 2, 1906. Register
  • Bundesdenkmalamt [Hg.]: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Wien. X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk. Wien 1993. Register
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs)
  • Felix Czeike: I. Innere Stadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1983 (Wiener Bezirkskulturführer, 1) Register