Sandleiten (Wohnhausanlage)

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1924
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Sandleiten
Einlagezahl
Architekt Otto Schönthal, Emil Hoppe, Franz Matuschek, Siegfried Theiß, Hans Jaksch, Josef Tölk, Karl Krauß
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien,Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen
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Letzte Änderung am 2.06.2017 durch Admin

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Bildname Datei:Sandleitenhof1.jpg
Bildunterschrift  Fassade Sandleitengasse 43-47, 1926
Bildquelle WSTLA, Fotarchiv Gerlach, FC1: 984M
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0

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„Ottakring“ befindet sich nicht in der Liste (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, ...) zulässiger Werte für das Attribut „Bezirk“.„Ottakring“ befindet sich nicht in der Liste (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, ...) zulässiger Werte für das Attribut „Bezirk“. Sandleiten (16, Ottakring), städtische Wohnhausanlage (1.587 Wohnungen), erbaut (ab 1924) in fünf Baustufen. Der Komplex, dessen Baublocks vorwiegend nach dem Gesichtspunkt des Sonneneinfallswinkels aufgeteilt sind, steht inmitten einer parkähnlichen, nur von wenigen Straßen durchzogenen Anlage; sein Grundkonzept ging aus einem Architektenwettbewerb hervor und wurde als städtebaulicher Versuch angesehen. Die Großwohnanlage wurde dann nach Entwürfen von Otto Schönthal, Emil Hoppe, Franz Matuschek, Siegfried Theiß, Hans Jaksch, Josef Tölk und Karl Krauß ausgeführt. Aufgrund eines Wettbewerbs vergab die Jury den Auftrag an Hoppe, Schönthal und Matuschek, jenen für die offene Verbauung nördlich der Höhenstraße an Theiß, Jaksch und Krauß.

Am Rand des Matteottiplatzes (Matteottihof) steht der Matteottibrunnen. Über dem Hauptportal der Anlage (Nietzscheplatz 2) befinden sich figurale Plastiken von Heinrich Scholz. Die „Säule des Frohsinns" im Kindergarten (den Erich Leischner konzipierte [Rosenackergasse 5]) schuf Wilhelm Fraß (1929), die Skulptur „Zicklein" Josef Riedl (1929); die Wandmalereien („Spielende Kinder") stammen von Trude Schiebel (1929). In der Städtischen Bücherei (Rosa-Luxemburg-Gasse) befinden sich zwei Wandbilder in Kaseintempera von Artur Brusenbauch („Symbolisierter Aufbau").

Literatur

  • Josef Bittner: Die Wohnhausanlage Sandleiten. Garten- und Bäderanlage am Kongreßplatz im 16. Bezirk. Wien: Selbstverl. [ca. 1928]
  • Das Neue Wien. Hg. unter offizieller Mitwirkung der Gemeinde Wien. Band 3. Wien: Das neue Wien / Wien: Elbemühl 1927, S. 96 ff.
  • Hans Hautmann / Rudolf Hautmann: Die Gemeindebauten des Roten Wien 1919-1934. Wien: Schönbrunn-Verlag 1980, S. 398
  • Helmut Weihsmann: Das Rote Wien. Sozialdemokratische Architektur und Kommunalpolitik 1919-1934. Wien: Promedia 1985, S. 308 ff.
  • Dietmar Steiner: Architektur in Wien. 300 sehenswerte Bauten. Wien: Magistrat der Stadt Wien, Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Stadterneuerung 1984, S. 91
  • Felix Czeike: XVI. Ottakring. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 16), S. 53 f.