Richard Meister

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Personenname Meister, Richard
Abweichende Namensform
Titel Dr. phil., o. Prof., Hofrat
Geschlecht männlich
GND
Wikidata
Geburtsdatum 5. Februar 1881
Geburtsort Znaim, Mähren
Sterbedatum 27. September 1964
Sterbeort Wien
Beruf Philologe, Pädagoge, Kulturphilosoph
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Siehe auch
Ressource Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Recherche
Letzte Änderung am 13.06.2014 durch Admin
Bestattungsdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
  • 3., Landstraßer Hauptstraße 4A (Sterbeadresse)

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst!

  • Präsident der Akademie der Wissenschaften. (1951, bis: 1963)
  • Außerordentlicher Professor an der Universität Wien (1920, bis: 1923)
  • Senator (1949, bis: 1950)
  • Prorektor der Universität Wien (1945, bis: 1946)
  • Rektor (1950, bis: 1951)
  • Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften. (1945, bis: 1951)
  • Mitglied des Bundeskulturrats (1934, bis: 1938)
  • Ordentlicher Professor an der Universität Wien (1923)
  • Großes Silbernes Ehrenzeichen mit Stern der Republik Österreich (Verleihung: 17 September 1963)
  • Ehrenring der Stadt Wien (Verleihung: 1956)
  • Großes Ehrenzeichen Universität Wien
  • Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst (Verleihung: 17 Februar 1957)
  • Offizierskreuz Österreichischer Verdienstorden
  • Richard-Meister-Medaille des Universitätsbundes Rudolphina
  • Großes Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich (Verleihung: 16 September 1954)


Meister Richard, * 5. Februar 1881 Znaim, Mähren (Znojmo, Tschechische Republik), †; 27. September 1964 Wien 3, Landstraßer Hauptstraße 4A (Elisabethinenspital), Philologe, Pädagoge. Kulturphilosophisches Studium 1899-1905 Sprachwissenschaft (klassische Philologie) und Philosophie, an der Universität Wien (1904 Dr. phil., 1905 Lehramtsprüfung in Latein und Griechisch, 1909 in Philosophie), lehrte als Mittelschulprofessor 1906/1907 in München, 1907-1909 in Znaim und 1909-1918 in Wien. Nach Habilitation an der Universität. Graz (ao. Prof. für klassische Philologie) folgte er 1920 einer Berufung an die Universität Wien (1920-1923 ao. Prof., 1923 o. Prof. für Pädagogik, 1938 o. Prof. für klassische Philologie). 1934-1938 Mitglied des Bundeskulturrats. 1945/1946 war er Prorektor der Universität Wien, 1949/1950 Senator und 1950/1951 Rektor. Vizepräsident. (1945-1951) beziehungsweise Präsident (1951-1963) der Akademie der Wissenschaften. Er erwarb sich große Verdienste um die Organisation der österreichischen Wissenschaft, aber auch um Kultur- und Bildungstheorien wie überhaupt um das österreichische Bildungswesen. Hofrat; Offizierskreuz Österreichischer Verdienstorden, Großes Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich. (16. September 1954), Großes Silbernes Ehrenzeichen mit Stern der Republik Österreich (17. September 1963), Ehrenring der Stadt Wien (1956), Großes Ehrenzeichen Universität Wien, Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst (17. Februar 1957). Richard-Meister-Medaille des Universitätsbundes Rudolphina. Siehe: Meistergasse.


Literatur

  • Hans Giebisch / Gustav Gugitz: Bio-Bibliographisches Literaturlexikon Österreichs von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Hollinek 1963
  • Richard Bamberger / Franz Maier-Bruck: Österreich-Lexikon in zwei Bänden. Wien: Österreichischer Bundesverlag / Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1966
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951 (Werkverz.)
  • Die Prominenz der Republik Österreich im Bild. Zürich: Ascot-Verlag 1962
  • Getrude Enderle-Burcel: Mandatare im Ständestaat. Christlich - ständisch - autoritär. 1934-1938. Biographisches Handbuch der Mitglieder des Staatsrates, Bundeskulturrates, Bundeswirtschaftsrates und Länderrates sowie des Bundestages. Wien: Hg. vom Dokumentationsarchiv des Österr. Widerstandes u. der Österr. Gesellschaft für Historische Quellenstudien. Wien 1991
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften: Almanach. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1851 - lfd.
  • Alt-Wien. Monatsschrift für Wiener Art und Sprache 114 (1964), S. 267 ff.
  • Lebendige Stadt. Almanach. Wien: Amt für Kultur, Volksbildung und Schulverwaltung der Stadt Wien 1954-1963. Band 10, 1963, S. 163-164