Philipp Furtwängler

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Personenname Furtwängler, Philipp
Abweichende Namensform
Titel Dr. phil., o. Prof
Geschlecht männlich
GND
Wikidata
Geburtsdatum 21. April 1869
Geburtsort Elze, Hannover
Sterbedatum 19. Mai 1940
Sterbeort Wien
Beruf Mathematiker
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Siehe auch
Ressource Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Recherche
Letzte Änderung am 13.06.2014 durch Admin
Bestattungsdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab

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Furtwängler Philipp, * 21. April 1869 Elze, Hannover, † 19. Mai 1940 Wien, Mathematiker. Studierte 1889-1894 in Göttingen Mathematik (Dr. phil. 1895), war 1894/1895 Assistent an der Technischen Hochschule Darmstadt und 1898-1904 Assistent am Geodätischen Institut Potsdam, 1904-1907 und 1910-1912 Professor an der landwirtschaftlichen Akademie in Bonn und 1907-1910 an der Technischen Hochschule Aachen. 1912-1938 lehrte Furtwängler als o. Prof. für Mathematik an der Universität Wien. Er gehört zu den bedeutendsten Zahlentheoretikern seiner Zeit, erbrachte den Beweis des Hauptidealsatzes, lieferte wertvolle Beiträge zur Geometrie der Zahlen und stellte das sogenannte Furtwänglerische Kriterium zum großen Fermat'schen Satz auf.

Literatur

  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Band 1 (A - Glä). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1957
  • Grete Mecenseffy: Evangelische Lehrer an der Universität Wien. Graz/Wien: Böhlau 1967, S. 223
  • Österreichische Akademie der Wissenschaften: Almanach. Band 90: Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1940
  • Rudolf Einhorn: Vertreter der Mathematik und Geometrie an den Wiener Hochschulen 1900-1940. (Dissertationen an der Technischen Universität Wien, 43) Wien: Verband der wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs 1985, S. 96 ff.