Oswald Stimm

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Ossi Stimm, 1. Juni 2007, Eröffnung einer Ausstellung im kunstraumarcade, Mödling
Personenname Stimm, Oswald
Abweichende Namensform Stimm, Ossi
Titel
Geschlecht männlich
GND 119530430
Wikidata
Geburtsdatum 13. August 1923
Geburtsort Wien
Sterbedatum 6. Mai 2014
Sterbeort Wien
Beruf Bildhauer
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Siehe auch
Ressource Gedenktage
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Recherche
Letzte Änderung am 29.10.2015 durch Admin
Bestattungsdatum
Friedhof Friedhof Ober St. Veit;
Grabstelle
Ehrengrab

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Bildname ossi stimm 6012845.jpg
Bildunterschrift  Ossi Stimm, 1. Juni 2007, Eröffnung einer Ausstellung im kunstraumarcade, Mödling
Bildquelle Archiv Subhash
Bildrechte © Subhash 2007 - CreativCommons by-nc-sa (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/at/)

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  • Förderpreis der Stadt Wien für Bildende Kunst (Verleihung: 1968)
  • Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst (Übernahme: 4 Oktober 1989)
  • Theodor-Körner-Preis (Verleihung: 1977)


Oswald Stimm, * 13. August 1923 Wien, † 6. Mai 2014 Wien

Stimm wurde nach der Mittelschule und Kriegsmatura 1943 zum Heer eingezogen. 1944 in Belgien und England in Gefangenschaft. 1946 wieder nach Wien entlassen und studierte an der Akademie der bildenden Künste Bildhauerei bei Josef Müllner und Franz Santifaller. 1951, nach Trennung von seiner ersten Frau wanderte Stimm nach Argentinien aus. Als Auszeichnung für seine Arbeiten in Argentinien erhielt er ein Kunststipendium für Ecuardor und Wien zugesprochen. 1965 kehrte Stimm nach Wien zurück. Er eröffnete mit seiner radikalen Abstraktion für die österreichische Bildhauerei einen neuen Weg. Seine technoiden Konstrukte verlieren an abbildenden Zügen zugunsten einer architektonischen Prägnanz.

1972 bis 1976 Inhaber eines Lehrstuhls in Kinshasa/Kongo. 1973 präsentierte Oswald Stimm seine Gebilde aus Kisten und Röhren in der Wiener Secession. Er kehrte 1982 zurück und arbeitete in seinem Atelier im Wiener Prater, das rasch zu einem Faszinosum und Magnet in der Wiener Kunstszene wurde. Oswald Stimm war ein fortwährend innovativer Gestalter, dessen Arbeitsmaterialien von Hölzern bis zu Eisen und Blech reichten. Sein Großvater, der Drechslermeister Oswald Karl Lindner, gab die Liebe zum Holz an den Enkel weiter. Stimm werkte in einem Prater-Atelier und hat der Nachwelt beeindruckende Kunstwerke hinterlassen. 2010 kuratierte Peter Bogner eine Rückschau über die letzten Jahrzehnte seines Schaffens in der Künstlerhaus Galerie, Wien.

Literatur

  • Günther Blühberger [Hg]: Eine große Familie : Erinnerungen an fünf Generationen ; Biographien und Zeitgeschichte, Shaker 2003, S. 139 ff.
  • Rathauskorrespondenz vom 12. 9. 2014

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