Melkerhofkapelle

Aus TestWiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
Art des Bauwerks Sakralbau
Jahr von 1510
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien,Paul Harrer: Wien, seine Häuser
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Letzte Änderung am 2.06.2017 durch Admin

Derzeit wurden noch keine Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!

„Innere Stadt“ befindet sich nicht in der Liste (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, ...) zulässiger Werte für das Attribut „Bezirk“.„Innere Stadt“ befindet sich nicht in der Liste (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, ...) zulässiger Werte für das Attribut „Bezirk“. Melkerhofkapelle (1, Melker Hof). 1510 wurde in dem von diesem Zeitpunkt an Melker Hof genannten Gebäude des Stifts Melk in der Schottengasse eine Kapelle „Zu den heiligen Leopold und Koloman" errichtet und 1514 durch Bischof Georg Slatkonia geweiht. Als 1769-1774 der heutige Melker Hof errichtet wurde, ersetzte man die alte Kapelle durch ein neues Sacellum im Bereich der Prälatur (in ausklingendem Rokokostil). Die Kapelle wurde am 5. September 1773 durch Fürsterzbischof Migazzi „Maria Himmelfahrt" geweiht. Das gleichnamige Hochaltarbild schuf 1773 Martin Johann Schmidt („Kremser-Schmidt"), ebenso die beiden Seitenaltarbilder (links „Sterbender heiliger Benedikt", rechts „Martyrium des heiligen Koloman"); das Deckenfresko der Kapelle („Glorie der Himmelskönigin.") stammt von Johann Wenzel Bergl. Das Holzkreuz über dem Tabernakel ist eine Kopie des berühmten Melkerkreuzes (1363), einer Stiftung Rudolfs IV. In der unter der Empore untergebrachten Sakristei befindet sich ein Holzaltar aus dem 17. Jahrhundert mit reichem architektonischem und plastischem Schmuck.

Literatur

  • Wolfgang J. Bandion: Steinerne Zeugen des Glaubens. Die Heiligen Stätten der Stadt Wien. Wien: Herold 1989. S. 89 f.
  • Felix Czeike: Wien. Innere Stadt. Kunst- und Kulturführer. Wien 1993. S. 155
  • Alfred Missong: Heiliges Wien. Ein Führer durch Wiens Kirchen und Kapellen. Wien: Wiener Dom-Verlag ³1970. S. 94