DAS IST NUR EINE TESTINSTALLATION

Leander Russ

Aus TestWiki
Wechseln zu:Navigation, Suche
Personenname Russ, Leander
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Wikidata
Geburtsdatum 25. Oktober 1809
Geburtsort Mariahilf
Sterbedatum 8. März 1864
Sterbeort Rustendorf
Beruf Maler
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Siehe auch
Ressource Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
Recherche
Letzte Änderung am 13.06.2014 durch Admin
Bestattungsdatum
Friedhof
Grabstelle Schmelzer Friedhof
Ehrengrab
  • 15., Dadlergasse 7 (Sterbeadresse)
  • 6., Amerlingstraße 10 (Geburtsadresse)

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!


Leander Russ, * 25. November 1809 Mariahilf 21 (6, Amerlingstraße 10), † 8. März 1864 Rustendorf 48 (15, Dadlergasse 7; Schmelzer Friedhof), Maler, Sohn des Carl Russ.

Studierte 1823-1828 an der Akademie der bildenden Künste, danach ging er nach München und Rom. 1833 begleitete er den Orientalisten Anton Graf Prokesch-Osten auf einer Orientreise, die für seine Entwicklung als Maler entscheidend werden sollte. So stellte er beispielsweise auf seinen Akademieausstellungen bei Sankt Anna 1834 Bilder aus Ägypten aus.

Ab 1841 schuf er im Auftrag Ferdinands I. Guckkastenbilder (Wiener Themen, aber auch Reminiszenzen zur Orientreise). Ab 1848 war Russ Mitglied der Akademie. Seine für den Vormärz charakteristischen Volksszenen finden sich in den Sammlungen der Albertina und des Historischen Museums der Stadt Wien - Seine Schwester Clementine (* 24. September 1804 Mariahilf, † 18. Dezember 1869 Wien 7) bevorzugte in ihrer Malerei religiöse Themen.

Literatur

  • Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. von der Historischen Commission bei der königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bände. Leipzig: Duncker & Humblot 1875-1912
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 - lfd. (Werkverzeichnis)
  • Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt ab 1856
  • Cyriak Bodenstein: Hundert Jahre Kunstgeschichte Wiens 1788-1888. Eine Festgabe anläßlich der Säcular-Feier der Pensions-Gesellschaft bildender Künstler Wiens. Wien: Gerold 1888, S. 162 f.
  • Heinz Schöny: Wiener Künstler-Ahnen. Genealogische Daten und Ahnenlisten. Wiener Maler. Band 2: Biedermeier, Historismus, Impressionismus. Wien: Selbstverlag der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft "Adler" 1975, S. 70
  • Heinz Schöny: Lebensdaten. In: Wiener Geschichtsblätter. Wien: Verein für Geschichte der Stadt Wien 44 (1989), S. 9 f.
  • Gerbert Frodl: Wiener Malerei der Biedermeierzeit. Rosenheim: A. Förg 1987 (Rosenheimer Raritäten), S. 258 f.