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Haashaus

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1866
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Philipp Haas
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Letzte Änderung am 20.01.2017 durch Admin

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Haashaus (1, Stock-im-Eisen-Platz 4 [ursprünglich 6]). Hier befand sich die erstmals 1370 erwähnte Badestube am Roßmarkt, eine der bekanntesten Wiens. Ab 1679 dürfte die Badgerechtigkeit nicht mehr ausgeübt worden sein.

Erstes Haashaus

1866/1867 wurde im Auftrag der Teppichfirma Philipp Haas & Söhne nach Plänen von Eduard van der Nüll und August Sicard von Sicardsburg auf ungemein wertvollem Baugrund (daher ohne Hof) das erste Warenhaus Wiens, das ein eigenes Gebäude beanspruchte, erbaut; das prachtvolle Portal des in französischem Barockstil errichteten Hauses entwarf Viktor Rumpelmeyer. 1883 erfolgte ein Umbau, im Zuge dessen der Platz verbreitert wurde. Im April 1945 brannte das Gebäude vollständig aus.

Zweites Haashaus

1951-1953 wurde nach Plänen von Max Fellerer und Carl Appel ein Neubau im Architekturstil der 50er Jahre mit einfacher Fassade errichtet, der 1986 nach langen Diskussionen und trotz verschiedener Protestaktionen abgebrochen wurde, weil die Nutzungsmöglichkeiten nicht mehr optimal waren.

Drittes Haashaus

1987-1990 erfolgte nach Plänen von Hans Hollein im Auftrag der Eigentümer (Zentralsparkasse und Kommerzialbank AG sowie Wiener Städtische Wechselseitige Versicherung) ein Neubau, gegen den eine Bürgerinitiative längere Zeit heftig opponierte (Grundsteinlegung Herbst 1987, Gleichenfeier 2. September 1988, Eröffnung 15. September 1990); Hollein gestaltete auch den Platz vor dem Gebäude (Pflasterung, Beleuchtung, Sitzbänke). Im Haashaus wurden 18 Geschäfte und ein Cafe-Restaurant untergebracht; ein Lift führt zur U-Bahn-Station Stephansplatz hinab. 2001 wurde das Haus im Inneren grundlegend verändert und zum Teil neu besiedelt (spanisches Modehaus Zara); der Gastronomiebetrieb Do & Co blieb im Gebäude.


Literatur

1. Haashaus:

  • Andreas Lehne, Wiener Warenhäuser 1865-1914, 1990, S. 124ff.
  • Renate Wagner-Rieger: Wiens Architektur im 19. Jahrhundert. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1970, S. 153 (Grundriß), S. 211
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. 11 Bände. Wiesbaden: Steiner 1969-1981, 8/1, S. 195ff.
  • Technischer Führer durch Wien. Hg. vom Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Verein. Red. von Martin Paul. Wien: Gerlach & Wiedling 1910, S. 479
  • Alt-Wien. Monatsschrift für Wiener Art und Sprache. Wien: Raimann & Godina 1891 - lfd., 4 (1895), S. 37ff.
  • Vogls Volkskalender (1868), S. 220f.
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Nebst Quellen- und Literaturhinweisen. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Wien: Touristik-Verlag, ab Band 2 Jugend & Volk 1947-58, 3, S. 347.

2. Haashaus:

  • Der Bau 4 (1960)
  • Die Presse, 09.05.1982
  • Neue Arbeiterzeitung, 31.01.1986.

3. Haashaus:

  • Harald Sterk, Ein Fest der Widersprüche, 1990
  • Harald Sterk, Bauen in Wien, S. 143
  • Friedrich Achleitner: Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert. Ein Führer. Band 3/1: Wien. 1.-12. Bezirk. Salzburg: Residenz-Verlag 1990 Adamek, S. 71 ff.
  • Perspektiven 8 (1990)
  • Neue Arbeiterzeitung, 31.01.1986