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Betriebsanlagengenehmigungen

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Im Rahmen eines eineinhalbtägigen Workshops haben rund 50 GewerbereferentInnen und sonstige Fachleute aus den Bezirksverwaltungsbehörden Österreichs Vorschläge für Qualitätsstandards erarbeitet. Diese sind von der Projektsteuerungsgruppe als Mindeststandards formuliert worden.

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Inhaltliche Einführung zu Mindeststandards bei Betriebsanlagengenehmigungsverfahren

Die zum Thema „Qualitätsstandards bei Betriebsanlagengenehmigungsverfahren“ durchgeführten Workshops haben gezeigt, dass es trotz einheitlicher gesetzlicher Regelungen zu Unterschieden bei der Durchführung von Betriebsanlagengenehmigungsverfahren kommt. Diese Unterschiede sind Basis für die unterschiedliche Qualität der Verfahren.

Um den BürgerInnen in Österreich gleiche Qualität anbieten zu können, sollen Mindeststandards für Betriebsanlagengenehmigungsverfahren in den Bezirksverwaltungsbehörden vereinbart und zur Umsetzung empfohlen werden.

Dies ist ein Schritt, um die Erwartungen und Bedürfnisse der LeistungsempfängerInnen gerecht zu werden. Mindestqualitätsstandards in Betriebsanlagenverfahren ermöglichen es, Verbesserungen zu initiieren und voneinander zu Lernen.

Mindeststandards für Betriebsanlagengenehmigungsverfahren in Bezirksverwaltungsbehörden

Standard 1: Projektsprechtag

Einmal im Monat wird ein „Projektsprechtag“ durchgeführt, bei dem Sachverständige und SachbearbeiterInnen den ProjektwerberInnen Auskünftegeben.

Standard 2: VerhandlungskoordinatorIn

Ein/Eine AnsprechpartnerIn für alle, die Betriebsanlage betreffenden Verfahren ein/eine „VerhandlungskoordinatorIn“, wird benannt.

Standard 3: Verständlichkeit und Akzeptanz

Die Entscheidungen der Behörde sind verständlich und stoßen auf Akzeptanz. 90 Prozent der Verfahren werden nicht beeinsprucht.

Standard 4: Erhebung der Kundenzufriedenheit

Alle zwei Jahre wird eine Erhebung der Kundenzufriedenheit durchgeführt. (Siehe Kundenbefragungen)

Standard 5: Verfahrensdauer

80 Prozent der Bescheide werden innerhalb von sechs Wochen erlassen. Die Verfahrensdauer von der Verhandlungsreife bis zur Bescheiderlassung beträgt maximal zwölf Wochen.

Standard 6: Qualität der Entscheidung

In 90 Prozent der Berufungen wird die Entscheidung der ersten Instanz bestätigt.

Standard 7: Beschwerdequote

Die Beschwerdequote liegt unter fünf Prozent.

Standard 8: Grundausbildung

MitarbeiterInnen, die verhandeln, habe eine Grundausbildung in Kommunikation, Grundlagen der Konfliktlösung inklusive meditative Techniken- und Verhandlungstraining.

Standard 9: Leistungsbestätigung in Kundenzufriedenheitsmessungen

Der Wirtschaftsstandort und die Lebensqualität im Einzugsgebiet werden durch diese Qualitätsstandards unterstützt. 90 Prozent der KundInnen bestätigen bei Kundenzufriedenheitsmessungen, dass die Leistungen der Behörde sehr gut sind.